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Für nichts und wieder nichts Trailer
© Utbüxen Filmproduktion

Für nichts und wieder nichts

Regie: Gisela Tuchtenhagen/Margot Neubert-Maric, BRD 2021, 80 min, noch keine FSK


Wie blicken Menschen zurück auf ein Leben, das ihnen aus den Händen gerissen wurde von Willkür, Geheimpolizei und Justiz? Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric porträtieren drei Ex-Häftlinge, bei denen die Gefängniserfahrung in der DDR lebenslange Spuren hinterlassen hat. Sie gerieten in jungen Jahren in die Mühlen der DDR-Justiz.

Das Zuchthaus Bützow war berüchtigt. Es galt als überfüllt und heruntergekommen. Hier saßen Siegfried, Bruno und Klaus mehrere Jahre, eingepfercht in Einmannzellen. Viel Zeit ist seither vergangen, doch kein Tag, an dem sie nicht an damals dachten. Zermürbt von endlosen Verhören und Gewalt hatten sie alles gestanden, was ihnen vorgeworfen wurde: Siegfried Jahnke, Landwirt, 21 Jahre, 1952 angeklagt wegen Kriegs- und Boykott-Hetze und Spionagetätigkeit, verurteilt zu acht Jahren Zuchthaus; Klaus Rintelen, Medizinstudent im letzten Semester, 25 Jahre, 1955 angeklagt wegen Gefährdung der Verteidigungsbereitschaft der DDR, verurteilt zu zehn Jahren Zuchthaus; Bruno Niedzwetzki, Dachdecker, 19 Jahre, 1961 angeklagt wegen staatsgefährdender Hetze, Propaganda und Verbreitung von Schundliteratur, verurteilt zu drei Jahren Zuchthaus.

Am 28.02. anschließendes Gespräch mit den Regisseurinnen des Films Gisela Tuchtenhagen und Margot Neubert-Maric.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung MV, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock.


in der Frieda23Friedrichstraße 23

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