Beijing Bicycle

Beijing Bicycle
Regie: Wang Xiaoshuai, China 2001, 113 min, DF

Xiao Gui ist gerade 16 und vom Land in die Stadt gezogen. Er hat Glück und findet einen Job als Kurier. Ein neues Fahrrad bekommt er von der Firma gestellt und kann es in Monatsraten abzahlen. Aber kurz bevor ihm das Mountainbike endgültig gehört, wird es gestohlen. Für Xiao Gui ist dies nicht nur ein herber Verlust, seine Lebensgrundlage gerät in Gefahr. Aber durch Zufall entdeckt er das Fahrrad wieder. Xian Tin, der in der Nachbarschaft wohnt und die höhere Schule besucht, hat es auf dem Trödelmarkt gekauft. Hartnäckig beharren beide auf ihrem Anspruch und einigen sich schließlich, das Rad gemeinsam zu nutzen. Jeder bekommt es einen halben Tag. Zunächst scheinen die Probleme gelöst, doch nicht für lange. Unspektakulär und schlicht erzählt „Beijing Bicycle“ vom Leben in der Millionenstadt und ist vielleicht gerade darum emotional so dicht an seinen Figuren.

Silberner Bär Berlin 2001