Das Lichtspieltheater Wundervoll ist ein Kino in Rostock,

welches anspruchsvolle Filme aus Europa und der ganzen Welt zeigt, die den Weg ins Mainstream-Kino kaum finden. Auch für Schulen haben wir ein weitgefächertes Angebot. Unser Kino ist werbefrei! Wir zeigen vor den Filmen nur eine kurze Programmvorschau.

Unsere Filme in dieser Woche

Prolog CCLXI

Liebe Kinofreunde,

für kühle Maitage legen wir Ihnen/Euch folgende Veranstaltungen besonders ans Herz:

9. Mai um 19 Uhr »Coming out« im Barnstorfer Weg 4. Der letzte Film unserer Heiner-Carow-Reihe wird wieder eingeführt von Studenten vom Institut für Medienforschung der Uni Rostock und mit anschließendem Filmgespräch mit der Historikerin Teresa Tammer (Universität Münster).

Vom 11. bis 14. Mai begrüßen wir in der Frieda 23 zum Sehsterne-Programm des FiSH-Festivals. Alle Filme des reichhaltigen Programms finden Sie hier:
www.fish-rostock.de

Besonders ans Herz legen möchten wir davon folgende:
11. Mai 20 Uhr »Fünf Sterne« von Annekatrin Hendel. Die Regisseurin zeichnet ein intimes und bewegendes Portrait ihrer Freundin, der Künstlerin Ines Rastig, kurz vor deren Tod, aufgenommen in einem Hotelzimmer an der Ostsee. Mit anschließendem Filmgespräch mit der Regisseurin.
14. Mai um 14:30 Uhr »From Marks and Spencer to Marx and Engels«: 1987 drehte ein Filmkollektiv aus dem nordenglischen Newcastle in Rostock einen Film mit dem Ziel, das Leben der Arbeiterklasse zu dokumentieren. Im FiSH 2016 feierte bereits der Film »Vom Wir zum Ich« Premiere, in dem die Protagonisten von damals nach über 25 Jahren wieder vom Filmteam besucht wurden. In diesem Jahr zeigen wir den ersten Film von 1987. Filmemacher und Protagonisten sind zum Filmgespräch anwesend.

Am 12. Mai wird im Rahmen des FiSH die Reihe »Bildungs.Bilder« mit dem Film »Zwischen den Stühlen« am 12. Mai um 18 Uhr eröffnet: Um in Deutschland Lehrer zu werden, muss nach dem theoriebeladenen Studium ordnungsgemäß das Referendariat absolviert werden. Eine Feuerprobe, welche die angehenden Lehrer in eine widersprüchliche Position bringt: Sie lehren, während sie selbst noch lernen. Sie vergeben Noten, während sie ihrerseits benotet werden. Zwischen Problemschülern, Elternabenden, Intrigen im Lehrerzimmer und Prüfungsängsten werden die Ideale der Anwärter auf eine harte Probe gestellt. Anschließendes Filmgespräch mit dem Regisseur des Films.

Die weiteren Filme der Reihe sind:
18. Mai um 20 Uhr »Berlin Rebel High School«: Junge Erwachsene nehmen in einer selbstverwalteten Schule in Berlin ihre Chance auf einen Abschluss in die eigenen Hände. Eine Idee von Schule, die Freiheit und Gemeinschaftlichkeit zusammenbringt. Mit Begeisterung, Sensibilität und Kraft zeigt der Film, wie viel gemeinsame Zukunft in dieser Kombination stecken kann. Anschließendes Filmgespräch mit Klaus Trappmann, Lehrer an dieser Schule, und Prof. Thomas Häcker, Fachbereich Schulpädagogik und Bildungsforschung in Rostock.
24. Mai um 19 Uhr »Ich. Du. Inklusion - Wenn Anspruch auf Wirklichkeit trifft«: Seit Sommer 2014 haben in Deutschland Kinder mit Unterstützungsbedarf einen Rechtsanspruch auf gemeinsamen Unterricht in den Regelschulen. Am Beispiel einer Grundschule in NRW dokumentiert der Film, wie sich die politische Entscheidung, Inklusion umzusetzen, auf die Entwicklung der Kinder auswirkt, wie Lehrer damit umgehen und Eltern darüber denken. Anschließendes Filmgespräch mit dem Regisseur des Films Thomas Binn.

In der Reihe »Schatzkiste« sehen Sie ab 14. Mai an drei Terminen in der Frieda 23 den Klassiker »Der blaue Engel« - anlässlich des 25. Todestags der unvergesslichen Marlene Dietrich. Mit gewohnter Einführung von Max.

Am 18. Mai um 16 Uhr geht die Reihe »Kino verbindet« im Barnstorfer Weg 4 mit dem afghanischen Film »Sonita« in die dritte Runde! Wir treffen uns zu Film, Essen und Gespräch.

Am 29. Mai um 17 Uhr zeigen wir in der Reihe »Böll-Montagskino« den Film »Alles gut« mit anschließendem Gespräch mit der Regisseurin Pia Lenz. Der Film erzählt vom ersten Jahr zweier geflüchteter Kinder in Deutschland: Was kommt nach der Ankunft?

Am 30. Mai begrüßen wir um 20 Uhr in der Friedrichstraße 23 die Regisseurin Carmen Blazejewski mit ihrem Dokumentarfilm »Dialoge« - wie kann ein Gespräch zwischen Rechts und Links aussehen? Protagonisten sind das Künstlerehepaar Birgit und Horst Lohmeyer aus Jamel und der junge Neonazi Michael Ebach. Anschließendes Gespräch mit der Regisseurin des Films.

Am 31. Mai zeigen wir um 19 Uhr in der Friedrichstraße 23 den Dokumentarfilm »Hitlers Hollywood« mit einer Einführung durch den Regisseur Rüdiger Suchsland.


Einen schönen Mai und gute Filmerlebnisse wünscht
das li.wu.-Team

Das aktuelle Kinoprogramm

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