Das Lichtspieltheater Wundervoll ist ein Kino in Rostock,

welches anspruchsvolle Filme aus Europa und der ganzen Welt zeigt, die den Weg ins Mainstream-Kino kaum finden. Auch für Schulen haben wir ein weitgefächertes Angebot. Unser Kino ist werbefrei! Wir zeigen vor den Filmen nur eine kurze Programmvorschau.

Unsere Filme in dieser Woche

Prolog CCXXXVII

Liebe Kinofreunde,

das Maiprogramm bringt eine ganze Reihe interessanter Veranstaltungen mit:

Am 4. Mai um 19 Uhr lädt die Heinrich-Böll-Stiftung MV zur Filmvorführung von »10 Milliarden - Wie werden wir alle satt?« mit dem Regisseur und Autor Valentin Thurn ein. Nach seinem Dokumentarfilm »Taste the Waste« (2011) hinterfragt er nun, woher die Nahrung kommen kann, wenn die Weltbevölkerung weiter wächst.
Ort: Barnstorfer Weg 4

Am 6. Mai um 19 Uhr freuen wir uns auf den Film »Striche ziehen« und das anschließende Filmgespräch mit dem Regisseur des Films Gerd Kroske.
»Ein weißer Strich über die bunte Mauerseite in West-Berlin: eine Kunstaktion, die 1986 mit einer folgenschweren Verhaftung enden sollte. Die Vorgeschichte spielt in der Weimarer Punkszene der 80er Jahre, wo kleine anarchische Freiräume gegen den staatlichen Normalismus verteidigt wurden. Mehr als 30 Jahre später zeigt sich: Es gab eine undichte Stelle. Die Folgen des Verrats ziehen ihren perfiden Strich bis in die Jetztzeit. Der Dokumentarfilm erzählt von der Spannung zwischen Subkultur und Diktatur in der DDR, die sich bis in die Familien hinein auswirkte.«
Ort: Barnstorfer Weg 4

Am 7. Mai um 20 Uhr zeigen wir den Spielfilm »Der 8. Kontinent« von Serdar Dogan mit anschließendem Filmgespräch mit der Hauptdarstellerin Maike Reuter.
»Die 22-jährige Lena muss nach dem Tod ihrer Mutter damit fertig werden, dass eine seit Jahren ausstehende Versöhnung nun nicht mehr möglich ist. Sie beschließt, den Lebenstraum ihrer Mutter zu erfüllen, und macht sich auf eine große, mehrere Wochen dauernde Weltreise. Auf jedem Kontinent liest sie Briefe ihrer Mutter und hinterlässt eine kleine Skulptur von ihr. Ein Abenteuer, das ihr Leben verändern wird ...« Gedreht mit ganz kleinem Budget auf vier Kontinenten.
Ort: Friedrichstraße 23

Am 11. Mai um 19 Uhr laden wir gemeinsam mit dem Slowfood Convivium Rostock zum Kulinarischen Kino in den Barnstorfer Weg ein. »Kiss the Cook - So schmeckt das Leben« ist der Titel des unterhaltsamen Films von Jon Favreau.
Einlass zu Film und Genuss ab 18:15 Uhr. Um Reservierung wird gebeten.

Zu einer Filmreihe mit dem Titel »Das besondere Verhältnis 50 Jahre deutsch-israelische Beziehungen« lädt die Heinrich-Böll-Stiftung MV in die Friedrichstraße 23 ein.
Folgende Filme werden gezeigt:
12. Mai um 17:30 Uhr: »Hannas Reise« mit der Regisseurin Julia von Heinz
19. Mai um 17:30 Uhr: »Anderswo« mit der Regisseurin Ester Amrami.
Beide Spielfilme erzählen von jungen Frauen auf der Suche nach ihrem Platz im Leben: Hanna, die karrierebewusste BWL-Studentin, die sich unversehens in einem Behindertencamp in Tel Aviv wiederfindet, und Noa, die junge Israelin, die in Berlin studiert und glaubt, Anderswo wäre es immer leichter ...
26. Mai um 17:30 Uhr »Schnee von gestern«: Ein spannender Dokumentarfilm über die jüdischen Geschwister Feiv'ke und Michla, die sich in den Wirren der Nachkriegszeit verlieren und getrennte Leben führen - in Israel und in der DDR. Die Enkelin Yael macht sich auf den Weg und erzählt die Geschichte der Familie nach.

Am 2. Juni um 17:30 Uhr ist in der Frieda 23 der türkische Dokumentarfilm »Istanbul United« mit Regisseur Olli Waldhauer (angefragt) zu sehen.
»Emotionale Ultra-Fußball-Fans und Politik - geht das? Die Dokumentation zeigt, wie sich die rivalisierenden Fans der drei wichtigsten türkischen Fußballclubs (Galatasaray, Fenerbahçe und Besiktas) vor dem Hintergrund der massiven Bürgerproteste gegen die politische Willkür im Gezi-Park in Istanbul 2013 verbünden.«
Eine Veranstaltung des AWO Fanprojekts Rostock.


Gute Filmerlebnisse
wünscht
das li.wu.-Team

Das aktuelle Kinoprogramm

Aktuelle Infos und Bekanntmachungen

Findlingstour: Majubs Reise
07.04.2015

Am 27.4. um 20 Uhr laden wir ein zum Dokumentarfilm "Majubs Reise" über einen dunkelhäutigen Filmstatisten, den viele in den UFA-Filmen der 30er Jahre als Butler oder Fahrstuhlboy schon mal gesehen haben. Nach Deutschland kam Mohamed Husen aus Deutsch-Ostafrika, um seinen Sold für seinen Einsatz im 1. Weltkrieg persönlich abzuholen. Anschließendes Filmgespräch mit der Regisseurin Eva Knopf.

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