Bauer unser

Bauer unser
Regie: Robert Schabus, Österr./Bel/Fkr. 2016, 92 min, FSK 0

„Ein Liter Milch ist billiger als ein Liter Mineralwasser.“ bringt ein Wissenschaftler gleich zum Auftakt die Problematik der modernen Agrarwirtschaft auf den Punkt. „Da geht es um ein Milliardengeschäft“, fügt ein Politiker hinzu. „Es geht alles auf Kosten der Bauern“, sagt schließlich ein Betroffener. Tatsächlich befindet sich die moderne Agrarwirtschaft in einer großen Krise, von artgerechter Tierhaltung über die Macht der Futtermittelkonzerne bis zum geringen Milchpreis. Nach „We feed the World“ und „More than Honey“ präsentiert der österreichische Produzent Helmut Grasser abermals eine gekonnt kritische Doku, diesmal über die drängenden Probleme der Landwirtschaft. Die Bilanz der gut beobachteten Bestandsaufnahmen von idealistischen Biobauern über mächtige Funktionäre und ausgewiesenen Experten bis zu konventionellen Erzeugern fällt eindeutig aus: So kann es nicht weitergehen!

Am Montag, 03.04., 19 Uhr anschließende Diskussion mit Moritz Isensee (Landwirt) und Dr. Burkhard Roloff (BUND).
Eine Kooperationsveranstaltung mit der Solidarischen Landwirtschaft "Bunte Höfe" und mit Unterstützung von Rosa-Luxemburg- und Heinrich-Böll-Stiftung sowie AStA Rostock.

Ab 13.04. mit Vorfilm: Die Stunde der Fledermaus (Regie: Elena Walf, BRD 2015, 3:59 min, FSK 0)

Filmtrailer @ Youtube: