B-Movie: Lust & Sound in Westberlin 1979 - 1989

B-Movie: Lust & Sound in Westberlin 1979 - 1989
Regie: Jörg A. Hoppe, Klaus Maeck, Heiko Lange, BRD 2015, 92 min, FSK 16

Ob das alles wirklich genauso passiert ist, weiß er selber nicht, ist ja auch 30 Jahre her, da spielt einem das Gedächtnis mitunter Streiche. Immerhin hat schon Falco gesagt: „Wer sich an die Achtziger erinnern kann, hat sie nicht miterlebt.“ Und dass er diese wilden Jahre nicht miterlebt hätte, das kann man dem 1978 aus Manchester nach Berlin gekommenen Max Reeder nun wirklich nicht unterstellen: In den Westteil der geteilten Hauptstadt gekommen, um seine Idole von Kraftwerk kennenzulernen, gründete er dort unter anderem The Frantic Elevators, war Techniker der Toten Hosen, managte die Frauenband Malaria!, schauspielerte in Filmen von „Nekromantik“-Kultregisseur Jörg Buttgereit und initiierte ein Special für das englische Fernsehen, für das Die Ärzte wiederum in einer einzigen Nacht den Song „Eva Braun“ entwickelten. Und nebenher hat Reeder noch genügend Zeit gehabt, das alles mit Super-8-Kameras festzuhalten. Von diesem Material ausgehend entwickelten die Regisseure den Dokumentarfilm „B-Movie: Lust & Sound in West Berlin“, in dem Reeders irrer Trip durch ein wildes Jahrzehnt überaus lebendig nachgezeichnet wird. (filmstarts.de)

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