Das zweite Leben des Monsieur Manesquier

Das zweite Leben des Monsieur Manesquier
Regie: Patrice Leconte, Fkr 2002, 90 min, DF, FSK 12

Ein mysteriöser Fremder (Johnny Hallyday) steigt in einer französischen Provinzstadt aus dem Zug. Er hat vor, in drei Tagen die örtliche Bank zu überfallen. Kurz nach seiner Ankunft begegnet er zufällig Herrn Manesquier (Jean Rochefort), einem alleinstehenden, pensionierten Lehrer, der kurz vor einer Herzoperation steht. Da das einzige Hotel geschlossen hat, bietet Herr Manesquier dem Fremden eine Unterkunft in seinem großen, schon etwa heruntergekommenen Haus an. Während sich die beiden immer besser kennen lernen, wird klar, dass der kauzige Lehrer davon träumt, mal ein Abenteurer zu sein, und der müde Unstete sich nach einem friedlichen Leben sehnt. Der Film variiert und umkreist diese Grundidee mit vielen Details und Geschichten, findet eine wunderbare Balance zwischen Heiterkeit und Melancholie, wobei es um nichts weniger geht, als die resümierende Frage, wie man sein Leben gelebt, wie man seine Träume erfüllt hat.