Das Leben, ein Pfeifen

Das Leben, ein Pfeifen
Regie: Fernando Pérez, Kuba/Spanien 1998, 106 min, OmU (Spanisch), FSK 12

Bébé, die Erzählerin und eine Art Fee, sitzt auf der Hafenmauer von Havanna und wählt willkürlich drei Menschen aus, denen sie das Glück wünscht. Da ist Mariana, die Ballettänzerin, die für die Rolle der Giselle, vor Gott ein voreiliges Gelübde ablegt, die Altenpflegerin Julia, die von einem merkwürdigen Dauergähnen befallen ist und Elpidio, der verzweifelt auf ein übersinnliches Zeichen seiner Mutter wartet. Sie alle beobachtet der Film, wie sie durch Höhen und Tiefen gehen und schließlich lernen müssen, ihrem Glück nicht selbst im Weg zu stehen. ”Das Leben, ein Pfeifen” hat seine politische Aktualität in eine reiche lateinamerikanische Fabulierkunst verpackt. So ist eine amüsante, vitale Mischung aus Poesie, surrealen Momenten und kritischer Bestandsaufnahme entstanden. Mehrfach preisgekrönt, ist es die einzige kubanische Spielfilmproduktion des Jahres 98 gewesen.

Am 25.11. mit einer Einführung durch Dr. Svend Plesch, Institut für Romanistik der Universität Rostock.