Dark Horse

Dark Horse
Regie: Dagur Kári, DK/Island 2005, 100 min, DF, FSK o. A.

Daniel lebt in den Tag hinein. Eigentlich versteht er sich als Künstler und verdient seinen Lebensunterhalt damit, für andere Leute Liebeserklärungen an Wände zu sprühen. Offiziell hat er damit in den letzten vier Jahren sieben Kronen verdient, was ihn beim Finanzamt einigermaßen verdächtig macht. Eines Tages verlieben sich er und sein bester, etwas beleibter Freund Opa in ein und dasselbe Mädchen. Francesca ist ähnlich unbekümmert und hat gerade ihren Job in der Bäckerei verloren, weil sie Brot unter Einfluss psychedelischer Pilze verkauft hat. Wenig später muss Daniel feststellen, dass es unvorhergesehene Dinge gibt, die sich in seinem so sorglosen Dasein ereignen können, denn Francesca ist schwanger ... Der junge isländische Regisseur Dagur Kári hat nach „Nói Albinói“ mit „Dark Horse“ seinen zweiten Spielfilm gedreht und einen Erzählstil gefunden, der ganz dem etwas planlosen, chaotischen Leben seiner Helden entspricht: Trockener Humor, lakonische Dialoge, lose verbundene Szenen, gedreht in spröden Schwarzweiss-Bildern.