Allerheiligen
Regie: Andrzej Baranski, PL 2002, 75 min, OmeU (Polnisch), keine FSK

Maria soll Allerheiligen mit der Familie verbringen. Mit ihrem Sohn Jan, der Schwiegertochter, den Enkeln und der Tochter geht sie zum Grab ihres kürzlich verstorbenen Mannes, der früher ein prominenter Aktivist der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei war. Auf dem Friedhof verschwindet Maria. Mit dem Zug fährt sie nach Jedrzejów und begibt sich auf den örtlichen Friedhof, um das Grab ihres Geliebten aus der Zeit der Okkupation zu suchen. Sie trifft den früheren Anführer ihrer Einheit der Heimatarmee (der polnischen Untergrundarmee im 2. Weltkrieg), der heute Priester ist. Er nimmt Maria zu einem Treffen der noch lebenden Mitglieder der Einheit mit. Hier erfährt Maria, dass ihr geliebter Stefan den Krieg überlebt hat, und als er zurückkehrte, um sie zu suchen, war sie die Frau eines anderen. Auf dem Totenbett sagt Maria ihrem Sohn, dass Stefan sein leiblicher Vater ist. Auch «Allerheiligen» gehört zur Reihe «Polnische Feiertage».

Polnische Filmtage

Die Polnischen Filmtage sind eine Veranstaltungsreihe aus Anlass des EU-Beitritts unseres östlichen Nachbarn in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung M-V, dem Institut für Politik- und Verwaltungswissenschaften der Universität Rostock und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Rostock e.V. Die Reihe wird am 7. und 14. Juni mit zwei weiteren Filmen fortgesetzt.