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Urbanisierung in China: Künstlerische Wahrnehmung, Repräsentation und Kritik
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Urbanisierung in China: Künstlerische Wahrnehmung, Repräsentation und Kritik

Vortrag von Dr. Heike Frick, Freie Universität Berlin


Filmreihe: Tage des indigenen Films

Nach einer kurzen Einführung in die aktuelle Urbanisierungspolitik der chinesischen Regierung und deren Auswirkungen auf vor allem ländliche durch Nomadenkultur geprägte Gebiete, sollen Perzeptionen und Repräsentationen von Urbanisierung in der chinesischen Gegenwartskunst und dem Film RIVER ROAD von Li Ruijun beleuchtet werden. Ausgehend von einem traditionellen Naturverständnis, wie es sich in chinesischer Philosophie und kosmologischen Konzepten spiegelt, wird aufgezeigt, dass die heutige Urbanisierung in der Kunst durchaus ambivalent und mit einem Gefühl der Verunsicherung und Angst betrachtet wird. Dies betrifft den Umgang mit Natur und Mensch als auch die Kultur der Nomaden, die durch chinesische Zivilisation und Modernisierung zerstört werden. Das Bild einer besseren, da intakteren und daher humaneren Welt der Nomaden wird durch den Einfluss der Han-Chinesen und deren Kulturverständnis zunichte gemacht.

Eintritt frei.

Am 25.11. um 15:30 Uhr anschließende Diskussion, moderiert von Stefanie Land-Hilbert.


in der Frieda23Friedrichstraße 23

    • DO
      22.11.

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      23.11.

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      24.11.

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