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Workshop: Indigene Sichtweisen in partizipativen Filmproduktionen
© Elements e.V.

Workshop: Indigene Sichtweisen in partizipativen Filmproduktionen

Workshop mit Mark Uriona von den Kameradist:innen


Filmreihe: Tage des indigenen Films

Indigene Sichtweisen in Partizipativen Filmproduktionen am Beispiel von »One Word«

Viele packende und wichtige Dokumentarfilme zu indigenen Lebenswelten werden von (weißen) Filmemacher:innen aus dem Westen gemacht. Wünschenswert wäre eine Stärkung der indigenen Perspektive durch mehr Filme, die von den Betroffenen selbst gemacht werden und Anschluss an ein internationales Publikum finden. Ein Ansatz in diese Richtung ist das partizipative Filmemachen, bei dem zum einen die Dokumentationen unter filmemacherischer Beteiligung der Protagonist:innen erstellt werden und zum anderen die Fähigkeiten und Kenntnisse des Filmhandwerkes vor Ort vermittelt werden, um dort fortan für neue Dokumentationen aus vollständig indigener Sicht weiter zur Verfügung zu stehen.

Im Workshop berichtet Mark Uriona vom Kollektiv Kameradist:innen konkret von der Erstellung des partizipativen Dokumentarfilm One Word. Über neun Monate lang beteiligte die Gruppe die Bevölkerung des Atolls Majuro in fünf Langzeitfilmwerkstätten für die Erstellung eines Dokumentarfilms über die vom Klimawandel bedrohte Republik der Marshallinseln. One Word wird nur von den Stimmen der Bewohner:innen einer sterbenden Welt erzählt und gewann zuletzt »Best Film / Special Mention« beim LIDF in London.

Im Workshop wollen wir gemeinsam untersuchen, ob und inwieweit sich der Ansatz des partizipativen Filmemachens auch auf andere medial marginalisierte Gruppen übertragen lässt, um Menschen zu ermöglichen, ihre eigene Perspektive zu verbreiten.


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