Koloniale Kontinuitäten

Koloniale Kontinuitäten
© Göttingen Postkolonial
© Göttingen Postkolonial

Koloniale Kontinuitäten

zwei Kurzfilme, ca. 80 min


Filmreihe: BÖLL-Montagskino

Kolonialismus made in Göttingen

Regie: Sarah Böger/Samer Al Mhethawi/Ibrahima Ndiaye Sall, BRD 2025, 51 min, keine FSK


Der Dokumentarfilm zeigt, wie koloniale Machtverhältnisse bis heute in lokalen Institutionen, Sammlungen, Erinnerungsorten und gesellschaftlichen Strukturen fortwirken. Am Beispiel der Universitätsstadt Göttingen dokumentiert er aktuelle Kämpfe um Sichtbarkeit, Anerkennung und Verantwortung – und macht deutlich, dass koloniale Geschichte keine ferne Vergangenheit, sondern ein fortdauernder Konflikt um Wissen, Menschlichkeit und Gerechtigkeit ist.

Caution Colonialism

Regie: Elisa Erpenbeck/Mara Müller, BRD 2025, 28 min, keine FSK


Die junge OvaHerero-Aktivistin Ningiree Kauvee deckt die oft unsichtbaren Spuren des kolonialen Erbes in Göttingen auf. Der Film begleitet sie bei den Vorbereitungen eines performativen Stadtrundgangs, der zu einem persönlichen und politischen Akt der Selbstermächtigung wird.